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Es ist mal wieder so weit: die Ferne ruft! Und so bin ich heutemorgen mit Larry in aller Früh aus Berlin weggefahren. Das erste Ziel: eine Dampflok auf der Strecke von Sokolov nach Kraslice. Da die Strecke über Plauen und Bad Brambach viel mehr Zeit in Anspruch nahm als gedacht, kamen wir etwas später in Sokolov an und die Dampflok war bereits auf der Strecke. Bei Olovi erwischten wir die Ausfahrt, es sollte die einzige Streckenaufnahme werden:

Olivi

Es handelte sich bei dem Sonderzug um einen Nikolauszug, der natürlich im Zug selber mitfuhr. Es gab sogar gleich mehrere Nikolausen, hier nach der Ankunft in Kralice:

Und an der Rauchkammertür stellten sich komische Kreaturen auf:

Dann ging es weiter nach Karlovy Vary, das nicht weit von Kraslice entfernt liegt. Es war eine schöne Fahrt durch eine bezaubernde Winterlandschaft. Die Altstadt von Karlovy Vary liegt in einem engen Tal und ist wunderschön. Es gibt aber unvorstellbar viele Russen; an fast allen Restaurants, Gaststätten und Souvenirläden findet man denn auch russische Anschriften. Hier ein Blick auf die hübsche Altstadt:

In Karlovy Vary wurde von Herrn Becher das bekannte „Becherovka“ erfunden. Es gibt in der Stadt ein Becherovka Museum und eine Becher-Strasse. Und das Getränk selbst? Dass kriegt man fast an jeder Straßenecke:

Die Architektur der Altstadt ist wunderschön:

Etwas gewöhnungsbedürtig ist die russisch-orthodoxe Kirche in Karlovy Vary:

Mittlerweile sind wir nach einer ruhigen Fahr in Prag angekommen. Wir übernachten für wenig Geld (13 € pro Nacht inkl. Frühstück) nur wenigen Minuten von der Alstadt entfernt. Darüber aber in den nächsten Tagen mehr!